Bandscheiben

Die Bandscheiben (Lateinisch Discus "Scheibe") befinden sich zwischen den einzelnen Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Sie haben eine ganz wichtige "Stoßdämpferwirkung", und ermöglichen eine harmonische Bewegung des Rumpfes.

Sie besteht aus einem festen, faserknorpeligen Ring (Anulus), in dessen Mitte sich ein gallertartiger Kern (Nucleus) befindet. Es kann zu einer Vorwölbung  des Kerns kommen (Protrusion), oder zu einem teilweise bzw. vollständigen Reißen des Rings, wo Bandscheibenmaterial austreten kann (Prolaps). Dadurch wiederum können die umliegenden Nerven stark irritiert werden.


Häufige Ursache ist eine Überbelastung durch fehlerhafte Haltung z.B. bei sitzenden Tätigkeiten, oder Bewegung z.B. beim Heben oder Tragen. Am häufigsten treten Bandscheibenvorälle in der Lendenwirbelsäule auf, deutlich geringer ist das Auftreten in der Halswirbelsäule, und äußerst selten kommt es zu einem Bandscheibenvorfall im Brustwirbelsäulenbereich.

Neben Schmerzen im Symptombereich kann es auch zu Ausstrahlungen in die Extremitäten, manchmal auch gepaart mit Kraftverlust und Sensibilitätsstörungen kommen.

Mit gezielter Manualtherapie, Kräftigung der betroffenen Muskulatur und Haltungsschulung können sehr gute Resultate in Bezug auf Schmerzlinderung und Wiederherstellung der vollen Funktionsfähigkeit erzielt werden. Die Erfolgschancen bei konservativer Behandlung sind sehr hoch!!

CranioSacral Therapie (CST)

Die CranioSacrale Therapie ist ein Teilbereich der Osteopathie. Mit Hilfe von sanften manuellen Griffen können die Selbstregulations- bzw. Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang gesetzt werden.

Während der Therapie werden verschiedene Bereiche des Schädels (Cranium), der Wirbelsäule und des Kreuzbeins (Sacrum) berührt. Die CST beruht auf der Annahme, dass der Schädel kein starrer Helm ist, sondern dass die einzelenen Schädelknochen sich in rhythmischer Bewegung befinden. Dieser craniosacrale Rhythmus kann als eine Art Pulsschlag der Gehirnflüssigkeiten bezeichnet werden. Er wird auf die umliegenden Gewebe und Knochen übertragen, und kann somit vom Therapeuten ertastet werden. Körpereigene Blockaden können aufgespürt und gelöst, Funktionseinschränkungen behoben werden. Dadurch kommt der craniosacrale Rhythmus wieder ungehindert in Fluss, was deutlich zur Gesundung des Patienten beitragen kann. Es kommt zur Wiederherstellung des körperlichen und seelischen Gleichgewichts.

K-Taping ®

Die elastischen K-Tapes® ermöglichen – unter speziell zu erlernenden Anlagetechniken – Einfluss auf  Muskulatur, Bänder, Gelenke, Nerven und/oder Lymphsystem zu nehmen.
Die Anwendungsgebiete sind breit gefächert, unter anderem seien zu erwähnen: Schmerzreduktion, Verbesserung der Stabilität oder Beweglichkeit von Gelenken, Verbesserung der Muskelfunktion...
K-Taping ® kann helfen bei: Muskelverspannungen und Rückenschmerzen, Sportverletzungen (z.B. Tennisellbogen, Supinationstrauma des Sprunggelenks, etc.), Kopfschmerzen, Regelbeschwerden, Hallux valgus, u.n.v.m.
Das Tape besteht zu 100% aus Baumwolle und ist besonders hautverträglich und atmungsaktiv. Es ist frei von Wirkstoffen (Arzneien) und pflasterähnlichen Klebstoffen.
Die wasserresistenten K-Tapes® wirken über mehrere Tage bis Wochen, ohne die Mobilität einzuschränken.

Bei der richtigen Indikationsstellung ist es eine hervorragende Behandlungstechnik. Die Tapes lassen sich hervorragend mit diversen anderen Therapieformen kombinieren, und führen häufig sehr schnell zum gewünschten Therapieerfolg.

Klassiche Massage

In erster Linie dient die Massage zur Lockerung von verspannter Muskulatur, Entspannung über das vegetative Nervensystem und Durchblutungssteigerung. Dadurch können Abbauprodukte und Milchsäure schneller abgetragen werden. Dies hat zur Folge, dass wieder vermehrt sauerstoffreiches Blut in den betroffenen Muskelgruppen aufgenommen wird. Hartspann und Muskelverhärtungen (myogelosen) werden verringert bzw. ganz entfernt.

Auch auf die Haut, das Herz-Kreislaufsystem und das Lymphsystem hat die klassische Heilmassage einen positiven Effekt. Und nicht zuletzt sei die entspannende, "entschleunigende" Wirkung für Geist und Seele erwähnt.

Nutzen Sie die Möglichkeit, und nehmen Sie Ihr persönliches Entspannungsprogramm in Anspruch

Maitland Konzept ®

Maitland ist ein manualtherapeutisches Konzept (Manus, aus dem Lateinischen "Hand"), d.h. es werden bei der Therapie hauptsächlich die Hände verwendet, um ganz lokal und genau behandeln zu können. Es wurde von Geoffrey D. Maitland in Australien entwickelt.

Dem Konzept zugrunde liegt eine fundierte physiotherapeutische Befundung. Mit gezielten Fragestellungen kann sich der Therapeut einen ersten Eindruck über das Problem und die möglichen Ursachen verschaffen. Danach folgt eine genaue körperliche Untersuchung des betroffenen Gebiets und der Körperregionen, die damit in Zusammenhang stehen könnten. Diese genaue Befunderhebung ist essentiell, denn eine erfolgreiche Therapie beruht immer auf der Behandlung des tatsächlichen Problems, und nicht auf der Behandlung von Symptomen! Und dafür sind alle möglichen Faktoren, die zur Entstehung des Problems beitragen, festzustellen.

Das Maitland Konzept ® bietet eine Vielzahl von manualtherapeutischen Techniken, um Funktionsstörungen von Muskel-, Gelenks- oder Nervensystem zu behandeln. Neben der passiven Gelenksmobilisation der Wirbelsäule und der Extremitäten, kommen auch Nervenmobilisation und Muskeldehnung bzw. Entspannung zum Einsatz. Auch manipulative Techniken werden im Bedarfsfall angewendet.

Die Untersuchung und Behandlung wird vor allem auch in Hinblick auf die Intensität ganz individuell dem Problem des Patienten angepasst. Die klinischen Erfahrungen des Therapeuten und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse spielen dabei eine große Rolle.

Für mich stellt das Maitland Konzept ® die Basis und das Grundgerüst meines therapeutischen Arbeitens da.

Mulligan Konzept ®

"Mobilisation with movement"

Das Mulligan Konzept ® ist ein manualtherapeutisches Konzept, das auf den Physiotherapeuten Brian Mulligan zurückgeht.
Besonders bei akuten Verletzungen kann es wunderbar eingesetzt werden, da eine sofortige Verbesserung bemerkbar ist. Der Therapeut sucht genau die Ausgangsstellung des betroffenen Gelenks, in welcher schmerzfreies Bewegen möglich ist.
Eine sehr wirksame, und schmerzfreie Methode.

Physiotherapie

Physiotherapie (Griechisch physis "Natur", therapeia "die Dienstleistung, die Pflege der Kranken")

Physiotherapeuten sind Experten auf dem Gebiet der Bewegungsentwicklung und Wiederherstellung von Bewegungs- und Funkionsfähigkeit des menschlichen Körpers.

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Aktivitätseinschränkungen und Beschwerden des Patienten. Diese werden bei der Befundaufnahme festgestellt und genauestens analysiert. Diagnostische, pädagogische und manuelle Kompetenzen, sowie Fähigkeiten des clinical reasoning (wortwörtlich übersetzt: klinische Argumentation, Schlussfolgerung) kommen dabei zum Einsatz.

Seit 2006 findet die Ausbildung zum/zur PhysiotherapeutIn in sechssemestrigen Bachelor-Studienlehrgängen statt. Voraussetzung dafür ist die Matura bzw. Studienberechtigungsprüfung, sowie die erfolgreiche Absolvierung der Aufnahmeprüfungen.

Das Betätigungsfeld der Physiotherapie ist breit gefächert. Es reicht von Prävention und Gesundheitsvorsorge, über Therapie und Rehabilitation bis hin zur Arbeit im Hospizbereich.

Physiotherapeuten sind in Krankenhäusern und Ambulatorien, Fitness- und Rehabilitationszentren, in Tageszentren für Seniorinnen und Senioren, Pflegeheime, Behinderteneinrichtungen, an Schulen und Kindergärten, aber häufig auch in Firmen zu finden. Und/oder sie arbeiten freiberuflich in Fachpraxen.

Die Physiotherapie ist im MTD-Gesetz, dem Gesetz der gehobenen medizinisch technischen Dienste, verankert.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Einzelne Muskelgruppen werden für ca. 10sec angespannt, und dann für ca. 30sec entspannt. Der Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung kann dadurch bewusst wahrgenommen werden, was zu einer deutlichen Steigerung der Körperwahrnehmung führt. Diese Methode wirkt sehr gut gegen Nervosität, Unruhe und Stress. Auch gegen Einschlafstörungen und nervliche Anspannungen können damit positiv beeinflusst werden.

Das bewusste Anspannen und Entspannen der Muskulatur führt zu einem tiefen Entspannungszustand der Muskulatur, dies führt zu einer Verbesserung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens.

Mit ein wenig Übung ist die progressive Muskelentspannung für Jedermann erlernbar, und auch leicht selbständig zu Hause durchführbar.

Typaldos - das Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Faszie (aus dem Lateinischen „Band, Bündel, Verbund“), Distorsion (aus dem Lateinischen „Verdrehung, Verformung“)

Zu den Faszien gehören alle kollagenen faserigen Bindegewebe, wie zum Beispiel Muskelsepten, Bänder, Gelenke, Sehnenplatten und Gelenkskapseln.

Die Faszien durchdringen den ganzen Körper als umhüllendes und verbindendes Netzwerk. Sie sorgen dafür, dass die einzelnen Teile des Körpers zusammengefügt werden. Faszien unterstützen und schützen einerseits den Körper, und dämpfen andererseits dessen Bewegungen. Weiters bilden Faszien nach Verletzungen die Grundlage für den Heilungsprozess des Körpers. Und genau dort setzt das Fasziendistorsionsmodell an.

Laut dem US-amerikanischen Notfallmediziner und Osteopathen Stephen Typaldos gibt es sechs verschiede Fasciendistorsionsmodelle, die sich alle unterschiedlich anfühlen und beschreiben lassen. FDM geschulten Therapeuten gelingt es, mittels Befundung, Körpersprache und Klinik des Patienten, vorhandene Fasciendistorsionen zu erkennen und mittels eigener manualtherapeutischer Techniken zu behandeln.


Zervikogene Kopfschmerzen

Sehr viele Menschen leiden sporadisch oder regelmäßig an Kopfschmerzen. Es gibt die unterschiedlichsten Arten (z.B. Migräne, Kopfschmerzen mit Nervenbeteiligung, Schmerzen nach Traumen, ..)

Wenn der Kopfschmerz von einer Dysfunktion oder Läsion der Halswirbelsäule hervorgerufen wird, sprechen wir von zervikogenen Kopfschmerzen. Ein großer Teil der Kopfschmerzpatienten leidet an dieser speziellen Form. Mitunter treten auch Tinnitus oder Schwindel auf.

Da die Ursache im Nacken zu finden ist, lässt sie sich physiotherapeutisch sehr gut behandeln. Oft ist eine nahezu 100%ige Linderung der Beschwerden möglich.

Häufig wird das Beschwerdebild des Kopfschmerzes durch verschiedenste beitragende Faktoren gezeichnet:


Der Physiotherapeut ist der absolute Spezialist für die Behandlung des Nackens und die Haltungsschulung. Oft ist es allerdings notwendig, dass der Patient auch die anderen Faktoren, die zur Entstehung der Kopfschmerzen beitragen können, genauer beleuchtet und gegebenenfalls verändert.


Raindrop Technique ®

Die Raindrop Technique ® ist eine einzigartige Entspannungstechnik für Körper und Geist. Sie basiert auf Methoden, die bereits seit Jahrhunderten angewendet werden. Die Raindrop Technique ® hilft dabei, den Körper durch gezielte Massagen und spezielle Methoden zur Energiesteigerung in Balance & Harmonie zu bringen. Außerdem werden naturreine, ätherische Öle von Young Living zur Schaffung einer spirituellen, entspannten Atmosphäre verwendet.

Körper und Geist erfahren eine einzigartig harmonisierende, regenerierende und entspannende Wirkung. Die Raindrop Technique ® hat einen unschätzbaren Wert bei der Förderung der (Selbst-)Heilung des Körpers, und wird auch gerne bei Problemen der Wirbelsäule angewendet. Als Physiotherapeutin ist es mir möglich, ganz gezielt auf individuelle Problemstellungen einzusehen.


Themenbezogene Raindrop ® - Anwendung

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Raindrop Technique ® ermöglichen es mir, auch auf ganz spezielle Themengebiete gezielt einzugehen. Etwa bei Migräne, Konzentrationsstörungen, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Multipler Sklerose, uvm. kann der Körper wunderbar unterstützt werden. Die energetische Raindrop Technique ® berücksichtigt den feinstofflichen Aspekt eines Menschen. Hierbei gibt es einen eigenen Arbeitsablauf, und individuell aufgetragene Öle werden unter Berücksichtigung der vitalen Zentren (Chakren) aufgetragen.